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Sonntag, 17. Dezember 2017 – 10:40 Uhr
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Markus Schnitzler

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Markus SchnitzlerMarkus Schnitzler

An diesem Morgen haben Sie den Weg zu MSchnitzler2000 gefunden. Ich begrüße Sie auf meiner persönlichen Website und danke Ihnen für Ihr Interesse!

Mein Name ist Markus Schnitzler. Ich bin 38 Jahre alt und lebe in Düren, einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Ich habe im Jahr 2005 mein Germanistik-Studium erfolgreich mit dem Titel Magister Artium (MA) abgeschlossen. Derzeit arbeite ich als freier Mitarbeiter in der Online-Redaktion, als Texter in einer Internet-Firma und als Nachhilfelehrer. Meine Interessen am Schreiben und Internet habe ich kombiniert und so meine Website erstellt.

Die Themen meiner Website sehen Sie oben im Menü. Eine ausführlichere Vorschau bietet das Inhaltsverzeichnis.

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Auf der Website sehen Sie hier den aktuellsten Eintrag meiner Facebook-Chronik.
Beitrag von Markus Schnitzler.

 Meine Blogs

Neben meiner Website betreibe ich zwei Blogs. In meinem Blog „Kein Blatt“ schreibe ich über alle möglichen Dinge, die mir in meinem Leben auffallen. Bei „Erlebnis Sprache“ geht es hingegen um sprachliche Phänomene. Hier sehen Sie auf der Website jeweils einen Ausschnitt des aktuellen Beitrags. Die vollständigen Texte sowie weitere Informationen erhalten Sie auf den verlinkten Seiten und natürlich direkt in den Blogs.

 Kein Blatt

Blog Kein BlattBlog Kein Blatt

Kein Blatt

Diskutieren statt überrascht sein

25.09.2017 00:15

Die Wahllokale sind geschlossen und die Bundestagswahl 2017 ist damit beendet. Bei den ersten Kommentaren und Diskussionsrunden zum Wahlergebnis laut Hochrechnungen werden zwei Dinge deutlich: Die meisten Menschen, die sich äußern, präsentieren sich überrascht, schockiert oder so ähnlich und alle reden in gefühlt 95% der Zeit wieder nur über die AfD. Beides ist Unsinn.

Liebe Leute, warum überrascht euch das Wahlergebnis?

Die Umfragen haben das Ergebnis doch ziemlich klar angedeutet. Vergleichen wir mal die aktuellen Hochrechnungen mit den letzten Umfragen. Der CDU/CSU wurden ca. 35% vorhergesagt, jetzt kommt sie auf knapp 33%. Für die SPD wurden etwa 22% erwartet, sie steht jetzt bei ca. 20,5%. Für die Linke, die Grünen und die FDP gab es in den neusten Umfragen ca. 10%, 7-8% und gut 9%. In der Hochrechnung steht die FDP bei 10,5%, Grüne und Linke bei ungefähr 9%. Die AfD hat nach zuletzt 11% bis 12% in den Umfragen jetzt knapp 13% erreicht.

Das heißt im Klartext: Alle Ergebnisse liegen höchstens 2% von den Umfragen entfernt und damit im erwartbaren Rahmen. Wer sich jetzt überrascht gibt, hat die Funktion und Bedeutung von Umfragen nicht verstanden. Erstens ist die Sonntagsfrage nur ein Stimmungsbild zu einem bestimmten Zeitpunkt und im Gegensatz zu den Hochrechnungen am Wahlabend keine Voraussage des Ergebnisses. Zweitens (und das ist noch wichtiger) verweisen große Institute wie Infratest Dimap oder Forschungsgruppe Wahlen ausdrücklich darauf, dass die bei der Sonntagsfrage ermittelten Werte ein Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten haben. Ein Umfragewert von 10% bedeutet für die tatsächliche Wahl also irgendwas zwischen 7% und 13%. Leider wird das in der hysterischen Medienwelt, in der eine Verbesserung oder Verschlechterung um einen Prozentpunkt als Nachricht verkauft wird, immer mehr ignoriert.

Liebe Leute, warum reden wir weiterhin nur über die AfD?

Nach der Wahl ist vor der Wahl - das gilt offensichtlich bezüglich der AfD. Seit Monaten, wenn nicht Jahren wird diese rechtsextreme Partei auf jede mediale Bühne gestellt. Da ist es doch keine Überraschung, dass die Hetzer die Bühne nutzen. Wenn wir stattdessen mal über die Politik der demokratischen Parteien oder sogar über Inhalte reden würden, wäre die AfD irgendwo am bedeutungslosen (rechten) Rand und das Problem würde sich bei anderen extremen Parteien in den letzten Jahrzehnten von selbst lösen.

Wie geht es nach der Bundestagswahl hier weiter?
Foto: Raoni, Bundestag, flickr.com, CC BY 2.0

Liebe Leute, warum reden wir nicht über Regierung und Opposition, über die Ausgangslage für Koalitionsverhandlungen?

Die aktuellen Verluste für die CDU/CSU und die SPD sind keine Überraschung, sondern liegen im europäischen Trend. In Frankreich wurde Macron mit seiner völlig neuen Partei Präsident und Le Pen stark, weil die Sozialisten und Republikaner abgewählt wurden. Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich kamen der Grüne und der Rechtsaußen-Vertreter in die Stichwahl, während die Kandidaten von SPÖ und ÖVP chancenlos waren. In den Niederlanden herrscht seit der letzten Parlamentswahl großes Chaos.

Was haben die Große Koalition in Deutschland und die anderen etablierten Parteien in Europa falsch gemacht oder versäumt? Was bedeuten die Erfolge der neuen oder bisher kleinen Parteien? Wie gehen wir damit um? Das wären mal interessante Fragen.

Nach der Bundestagswahl 2017 könnten wir mal darüber reden, wie die neue Regierung gebildet werden könnte und wie dann die neue Opposition aussieht. Ist die Jamaika-Koalition möglich? Inwiefern passen die Pläne der Union, der Grünen und der FDP zusammen? Bei welchen Themen gibt es Unterschiede? Welche Kompromisse sind denkbar? Kann Deutschland profitieren, wenn der eingeschlafene GroKo-Riese durch eine bunte Koaltion ersetzt wird? Wird die Politik wieder lebendiger und konstruktiver, wenn die Union und die SPD aufeinandertreffen statt zu koalieren? Über solche Fragen sollten wir jetzt mal reden. Über die Parteien, die auch nach der Bundestagswahl 2017 immerhin 87% der Wähler vertreten.

Liebe Leute, warum rücken wir nicht Themen statt Personen in den Mittelpunkt?

Dazu habe ich an dieser Stelle vor ein paar Tagen schon einen ausführlichen Beitrag geschrieben: Wir haben viele Stimmen.

Kein Blatt

Diskutieren statt überrascht sein

25.09.2017 00:15

Die Wahllokale sind geschlossen und die Bundestagswahl 2017 ist damit beendet. Bei den ersten Kommentaren und Diskussionsrunden zum Wahlergebnis laut Hochrechnungen werden zwei Dinge deutlich: Die meisten Menschen, die sich äußern, präsentieren sich überrascht, schockiert oder so ähnlich und alle reden in gefühlt 95% der Zeit wieder nur über die AfD. Beides ist Unsinn.

Liebe Leute, warum überrascht euch das Wahlergebnis?

Die Umfragen haben das Ergebnis doch ziemlich klar angedeutet. Vergleichen wir mal die aktuellen Hochrechnungen mit den letzten Umfragen. Der CDU/CSU wurden ca. 35% vorhergesagt, jetzt kommt sie auf knapp 33%. Für die SPD wurden etwa 22% erwartet, sie steht jetzt bei ca. 20,5%. Für die Linke, die Grünen und die FDP gab es in den neusten Umfragen ca. 10%, 7-8% und gut 9%. In der Hochrechnung steht die FDP bei 10,5%, Grüne und Linke bei ungefähr 9%. Die AfD hat nach zuletzt 11% bis 12% in den Umfragen jetzt knapp 13% erreicht.

Das heißt im Klartext: Alle Ergebnisse liegen höchstens 2% von den Umfragen entfernt und damit im erwartbaren Rahmen. Wer sich jetzt überrascht gibt, hat die Funktion und Bedeutung von Umfragen nicht verstanden. Erstens ist die Sonntagsfrage nur ein Stimmungsbild zu einem bestimmten Zeitpunkt und im Gegensatz zu den Hochrechnungen am Wahlabend keine Voraussage des Ergebnisses. Zweitens (und das ist noch wichtiger) verweisen große Institute wie Infratest Dimap oder Forschungsgruppe Wahlen ausdrücklich darauf, dass die bei der Sonntagsfrage ermittelten Werte ein Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten haben. Ein Umfragewert von 10% bedeutet für die tatsächliche Wahl also irgendwas zwischen 7% und 13%. Leider wird das in der hysterischen Medienwelt, in der eine Verbesserung oder Verschlechterung um einen Prozentpunkt als Nachricht verkauft wird, immer mehr ignoriert.

Liebe Leute, warum reden wir weiterhin nur über die AfD?

Nach der Wahl ist vor der Wahl - das gilt offensichtlich bezüglich der AfD. Seit Monaten, wenn nicht Jahren wird diese rechtsextreme Partei auf jede mediale Bühne gestellt. Da ist es doch keine Überraschung, dass die Hetzer die Bühne nutzen. Wenn wir stattdessen mal über die Politik der demokratischen Parteien oder sogar über Inhalte reden würden, wäre die AfD irgendwo am bedeutungslosen (rechten) Rand und das Problem würde sich bei anderen extremen Parteien in den letzten Jahrzehnten von selbst lösen.

Wie geht es nach der Bundestagswahl hier weiter?
Foto: Raoni, Bundestag, flickr.com, CC BY 2.0

Liebe Leute, warum reden wir nicht über Regierung und Opposition, über die Ausgangslage für Koalitionsverhandlungen?

Die aktuellen Verluste für die CDU/CSU und die SPD sind keine Überraschung, sondern liegen im europäischen Trend. In Frankreich wurde Macron mit seiner völlig neuen Partei Präsident und Le Pen stark, weil die Sozialisten und Republikaner abgewählt wurden. Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich kamen der Grüne und der Rechtsaußen-Vertreter in die Stichwahl, während die Kandidaten von SPÖ und ÖVP chancenlos waren. In den Niederlanden herrscht seit der letzten Parlamentswahl großes Chaos.

Was haben die Große Koalition in Deutschland und die anderen etablierten Parteien in Europa falsch gemacht oder versäumt? Was bedeuten die Erfolge der neuen oder bisher kleinen Parteien? Wie gehen wir damit um? Das wären mal interessante Fragen.

Nach der Bundestagswahl 2017 könnten wir mal darüber reden, wie die neue Regierung gebildet werden könnte und wie dann die neue Opposition aussieht. Ist die Jamaika-Koalition möglich? Inwiefern passen die Pläne der Union, der Grünen und der FDP zusammen? Bei welchen Themen gibt es Unterschiede? Welche Kompromisse sind denkbar? Kann Deutschland profitieren, wenn der eingeschlafene GroKo-Riese durch eine bunte Koaltion ersetzt wird? Wird die Politik wieder lebendiger und konstruktiver, wenn die Union und die SPD aufeinandertreffen statt zu koalieren? Über solche Fragen sollten wir jetzt mal reden. Über die Parteien, die auch nach der Bundestagswahl 2017 immerhin 87% der Wähler vertreten.

Liebe Leute, warum rücken wir nicht Themen statt Personen in den Mittelpunkt?

Dazu habe ich an dieser Stelle vor ein paar Tagen schon einen ausführlichen Beitrag geschrieben: Wir haben viele Stimmen.

Quelle: http://www.kein-blatt.de/rss

 Erlebnis Sprache

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Erlebnis Sprache

Besser formulieren: 20 Wörter, die Sie aus Ihrem Text streichen können

29.07.2017 23:03

Besser formulieren: 20 Wörter, die Sie aus Ihrem Text streichen können:

Manche Wörter sind überflüssig. Andere Wörter sagen inhaltlich nichts aus. Beide Arten von Wörtern sollte man in einem Text vermeiden. Der verlinkte Text nennt einige Beispiele und nennt bessere Alternativen.

Erlebnis Sprache

Besser formulieren: 20 Wörter, die Sie aus Ihrem Text streichen können

29.07.2017 23:03

Besser formulieren: 20 Wörter, die Sie aus Ihrem Text streichen können:

Manche Wörter sind überflüssig. Andere Wörter sagen inhaltlich nichts aus. Beide Arten von Wörtern sollte man in einem Text vermeiden. Der verlinkte Text nennt einige Beispiele und nennt bessere Alternativen.

Quelle: http://www.erlebnis-sprache.de/rss

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